Unsere Arbeit in Nepal

Die Nepal Kinderhilfe e. V. kann nicht eigenständig in Nepal agieren und muss sich daher einer lokalen Nichtregierungsorganisation bedienen, die die Abwicklung der Patenschaften und Spenden vor Ort durchführt. Ab dem 01.04.2021 haben einen neuen Partnerverein in Nepal. Es ist der Himalayan Trust Nepal, dessen Geschichte bis zum Erstbezwinger des Mount Everest, Sir Edmund Hillary, zurückreicht. Chief Executive Officer und damit verantwortlich ist Dr. Mingma Norbu Sherpa.

 Für die Auswahl des Partners wurden im Vorfeld Kriterien festgelegt. Eines der Hauptkriterien ist dabei das Budget. Wir sehen uns in der Verantwortung, dass die Gelder der Paten und Spender mit so wenig Verwaltungskosten wie möglich bei den Kindern ankommen. Zusätzlich war für die Auswahl die Erfahrung mit Schulpatenschaften ein wichtiger Baustein.

 Der Himalayan Trust Nepal hat langjährige Erfahrungen mit Schulpatenschaften, dazu ein Team, das für Erziehung, Lehrerfortbildung usw. verantwortlich ist. Die Mitarbeiter sind also nicht nur vertraut mit Schulstrukturen, sondern haben bereits auch Kontakte zu Direktion und Lehrern. Hierdurch können sie auch auf Schüler aufmerksam gemacht werden, die Unterstützung, bzw. eine Patenschaft brauchen, um die Schule auch weiterhin zu besuchen.

 Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!

 

Geschichte:

Seit der Gründung der stand ein Verein in Nepal im Mittelpunkt unserer Hilfen, der gebraucht wurde, um die Arbeit vor Ort für die Nepal Kinderhilfe durchzuführen. Dieser Verein wurde im November 2005 als Nichtregierungsorganisation mit dem Namen Mandala Welfare Society gegründet. Geleitet wurde der Verein von MimLal Shrestha. MimLal leitete gleichzeitig das Kinderhaus der Nepal Kinderhilfe in Budhanilkantha, worin er auch mit seiner Familie lebte. Jetzt wurde das Kinderhaus wegen des Endes des Mietvertrages geschlossen. Eine Verlängerung dieses Vertrages war nicht mehr möglich. MimLal Shresta hat nach Schließung des Kinderhauses angekündigt, dass er sich beruflich anderweitig orientieren möchte. Wir haben dies bedauert, respektieren aber natürlich seinen Wunsch, besonders aufgrund seines jahrzehntelangen Engagements und der Leitung des Kinderhauses.

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