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Unsere Arbeit ist nur so gut, wie die Arbeit des schwächsten Gliedes in einer Kette. Unsere Helferinnen und Helfer vor Ort sind stark. Stark, weil sie an den Erfolg
unserer Arbeit glauben und die Auswirkungen und Verbesserungen permanent vor Augen haben. Die Kette unserer Leistungen ist belastbar, weil gemeinsam in einer
Richtung ziehen und wir in kleinen Schritten in Richtung der gesteckten Ziele gehen.
Die Nepal Kinderhilfe e.V. ist auf diese Zusammenarbeit angewiesen. Das wichtigste, was wir diesen fleissigen Händen geben müssen ist unser Vertrauen in ihre
Motive und ihre Leistung. Viele Menschen helfen vor Ort:
Mim Lal Shrestha, 12.12.1974, Vorsitzender der Mandala Welfare Society Nepal und Leiter des Mandala Children Home.
"Mein Name ist Mim Lal Shrestha. Ich möchte mich in diese Organisation einbringen, um den Menschen zu helfen, die in absoluter Armut leben und ich
habe die große Hoffnung, ihre Bedürfnisse erfüllen zu können. Ich bin an der Sozialarbeit interessiert, insbesondere möchte ich Behinderten meine
Unterstützung geben. Nepal ist eines der ärmsten Länder der Welt. 75 % der Bevölkerung vegetieren unterhalb der Armutsgrenze. Die meisten von
ihnen finden keine Arbeit um etwas zu verdienen. Auch wenn sie den ganzen Tag lang arbeiten, reicht es nicht aus, um die Grundbedürfnisse
abzudecken. Dadurch können sie ihren Kindern keine Schulbildung ermöglichen und halten sie an, ebenfalls in jungen Jahren zu arbeiten. Aus diesem Grund bin ich
stolz für diese Organisation zu arbeiten und einigen Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Die Kinder sind leicht zu beinflussen und wenn wir ihnen keine
Bildung geben, werden sie niemals ihre Unabhängigkeit erreichen und auf die schiefe Bahn geraten. In den Kindern liegt die Zukunft unseres Landes. Je schlechter
aber von Tag zu Tag die politischen Bedingungen in unserem Land werden, je schlechter steht es um die Bildungschancen für unsere Kinder. Die Kinder der reichen
Leute haben diese Probleme nicht. Die Eltern bezahlen viel, viel Geld an teure Schulen, ihnen macht die allgemeine Situation im Land nichts aus, die Armen habe diese
Chance aber nicht. Die staatlichen Schulen sind sehr schlecht und korrupt. Aus diesen Gründen bin ich sehr an der Arbeit unserer Organisation interessiert, sie ist eine
helfende Hand für diese Menschen. Ich bin stolz darauf, für die Organisation zu arbeiten. Wenn ich ebenfalls ein positives Zeichen über meine geleistete Arbeit
bekomme, verspreche ich, solange ich kann für die Organisation zu arbeiten. Vielen Dank. Mim Lal Shrestha."
Biku Lal Shrestha, Stellvertertender Vorsitzende der Mandala Welfare Society Nepal.
Shyam Malla Thakuri, Schatzmeister der Mandala Welfare Society Nepal und Schulleiter der Diamond Medium English School, Budhanilkantha.
Gita Shrestha, Schriftführerin - Mandala Welfare Society.
Seit 2006 Pflegemutter des Mandala Children Home, Budhanilkantha, mit allen Aufgaben und dem Herz einer Mutter für alle Kinder. "Wir sind eine
Familie und unsere Kinder haben eben viele Geschwister."
Krishna Bir Lama, Mitglied der Mandala Welfare Society Nepal, Pokhara.
Lhakpa Jangba Tamang, 10.06.1984, Mitglied der Mandala Welfare Society Nepal und Regional Manager Langtang.
"Es ist eine große Ehre, für die Organisation Nepal Kinderhilfe e.V. arbeiten zu können. Ich wurde in einem armen Dorf abseits in Langtang geboren.
Zeitlebens hatte ich Armut und Hilflosigkeit der Bewohner vor Augen. Nachdem ich so viele hilflose Waisenkinder in unserer Region gesehen habe, habe
ich mir gewünscht diesen Hilfe und Ausbildung zu geben, damit sie irgend wann einmal gebildete Einwohner unserer Region sein würden und sich die
Situation in unserer Heimat verbessert. Nachdem ich die Ziele unserer Organisation kennen gelernt habe, glaube ich fest an die Erfüllung meiner
Träume, den armen Kindern helfen zu können. Ich bete zu Buddha, dass die Organisation Nepal Kinderhilfe mehr und mehr in der Lage ist, den armen
Kindern zu helfen."
Rai Kumar Shrestha, Mitglied der Mandala Welfare Society Nepal, Budhanilkantha.
Tsering Choeden, 15.10.1975, Betreuer Pokhara.
"Ich wurde in einer tibetischen Flüchtlingsfamilie geboren, die nach der Besetzung Tibets durch die Chinesen in das Königreich Mustang geflohen war.
Später siedelten wir dann in das Tibeter Camp Jampaling nahe Pokhara über. Dort war ich eines der ersten Kinder und Schüler zugleich. Damals waren
wir etwa 13 Schüler und hatten einen Lehrer. Einen Klassenraum gab es nicht. Wir wurden im Schatten der Bäume und an einem nahe gelegenen Hügel
unterrichtet. Nach einiger Zeit bekamen wir einen Sponsor. Mit seinem Geld wurde ein Haus gebaut und ein zweiter Lehrer kam dazu. Wir wurden eine
richtig moderne Schule. Morgens um sieben gingen wir zur Schule und kamen um sechs Uhr nachmittags wieder nach Hause. Das scheint eine lange
Zeit zu sein, aber Kinder mögen lieber in der Schule als Zuhause zu sein. Zuhause hätten wir die ganze Zeit arbeiten müssen z.B. weben oder Wolle
spinnen. In der Schule hatten wir neben dem Lernen auch Zeit zum Spielen. Zum Glück bekamen wir wenig später einen sehr guten Schulleiter, ein
Mann mit Visionen und Courage. Auch in den Ferien gab es für die Kinder ein Freizeitprogramm. Man muss deutlich sagen, dass die Eltern streng
waren. Die Eltern haben uns Kinder aber auch sehr geliebt aber die Zeiten waren sehr schlecht und wir lebten in ärmlichen Verhältnissen. Innerhalb von 15 Tagen gab
es nur einmal Fleisch zu Essen. Wir arbeiteten bis spät am Abend und in die Nacht hinein. Es verblieb nur wenig Zeit für die Schularbeiten und ein wenig Schlaf. Wir
waren überarbeitet und fielen bei jeder Gelegenheit in den Schlaf. Die Hausaufgaben machten wir vor Schulbeginn. Nach der siebten Klasse ging ich nach Kathmandu
zur Schule, wo ich meinen Abschluss in der 10. Klasse machen konnte. Ich war gut in der Schule und führte nebenbei auch eine Theater- und Volkstanzgruppe. Ich
habe zu der Zeit davon geträumt, als Anwalt für die Menschenrechte arbeiten zu können. Diese Träume wurden zerstört, als meine Eltern wieder Nachwuchs bekamen.
Ich musste meinen Studienwunsch aufgeben und meinem Vater zur Hand gehen, der alleine die Brötchen verdienen musste. Ich wünschte mir, Wunder vollbringen zu
können, in dem ich meinen Eltern half. Meine Zukunftsträume blieben aber nur Träume. Aus dieser Erfahrung heraus entwickelte ich den starken Willen, der zukünftigen
Generation zu helfen, damit ihr nicht das gleiche Schicksal wiederfährt und ich habe immer nach Möglichkeiten Ausschau gehalten Schülern und Kindern zu helfen. Die
Unterstützung der Schule und dem Tibeter Camp reicht bei weitem nicht aus und ich habe immer nach einer Möglichkeit gesucht mehr zu tun. Ich habe mir selbst
geschworen, jede Möglichkeit zu Nutzen, Menschen zu helfen. Meine Art zu leben besteht darin, anderen zu helfen und keinem Lebewesen Schaden zuzufügen. Liebe
und Fürsorge sind die Grundprinzipien meines Lebens. Wir müssen den Bedürftigen gemeinsam helfen, damit alle friedlich und beschützt miteinander leben können.
Meine Lebenseinstellung richtet sich auf alle Kinder, nicht nur die tibetischen Flüchtlingskinder. Ich stehe in Verhandlungen mit einem guten nepalischen Freund in
Pokhara, der uns ebenfalls unterstützen wird. Tsering Choeden."
Nepal Kinderhilfe e.V.
info@nepalkinderhilfe.de
+49 (0) 21 63 - 4 75 12
Kto: 20 12 15 10 15 - BLZ: 314 602 90
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