Unsere Volontäre

Unsere Art der Entwicklungshilfe lebt von einem regen Informationsaustausch zwischen den Projekten in Nepal und der Vereinsleitung in Deutschland. Ohne diesen Dialog wären wir nicht in der Lage gewesen, unsere bisherigen Erfolge erzielt zu haben. Dieser Dialog ist oftmals schwierig, da viele Faktoren mitspielen. Da sind die kulturellen Unterschiede, die in sich schon unterschiedliche Meinungen und Erwartungen mit sich bringen, da sind die stundenlangen Stromausfälle in Nepal, die es schwierig machen, mit modernen Technologien zu kommunizieren. Wir können nicht voraussetzen, dass wir all die Kommunikationsmittel anwenden, die für uns so alltäglich geworden sind. Um so wichtiger ist es, dass man vor Ort präsent ist und die Projekte und aktuellen Herausforderungen direkt bearbeiten kann.Diese Anforderung haben wir in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich mit Hilfe unserer Volontäre abdecken können, die in der Regel zwischen 2 und 9 Monaten vor Ort sind. Die Unterstützung durch Volontäre ist zu einer Säule des Projekterfolges geworden. Die Arbeit vor Ort besteht in der direkten Betreuung der Projekte, der permanenten Berichterstattung und der Erhebung neuer Projektdaten.

Wer uns künftig im Sinne eines Volontariates unterstützen möchte, sollte auf jeden Fall in der Lage sein, sich auf eine ganz andere Kultur und deren Bedingungen einzustellen. Wir wollen mit unserer Arbeit nicht bekehren, sondern zur Selbständigkeit anleiten. D.h. es muss ein großes Maß an Ausdauer, Geduld und Toleranz mitgebracht werden. Die Uhren ticken nun mal anders in Nepal als bei uns. Die Kommunikation findet in englischer Sprache statt und man sollte sich auch darauf einstellen, zumindest bei einem längerem Aufenthalt, in Ansätzen die Landessprache Nepali erlernen zu wollen. Die Qualität ist dabei letztlich nicht von Bedeutung, entscheidend ist das Signal, dass der-/diejenige damit aussendet, sich mit dem Land und seinen Konditionen auseinander zu setzen - das Erlernen der Sprache ist dazu ein eindeutiges Signal.

Wer also vor der Entscheidung steht, uns in diesem Bereich zu unterstützen, den weisen wir auf unsere Ansprechpartnerin, Vanessa Sauer, hin, die für erste Frage und Tipps zur Verfügung steht, siehe Informationen weiter unten. Des weiteren möchten wir bitten, ein Anschreiben und einen in englisch verfassten, tabellarischen Lebenslauf sowie ein digitales Foto per E-Mail einzureichen und die Motive darzustellen, die zu dieser Anfrage geführt haben. Wir werden uns dann umgehend mit der/dem Bewerber/-in in Verbindung setzen und in einem ersten Gespräch die gegenseitigen Erwartungen klären. Ist diese Hürde genommen, so werden wir den/die Bewerber/in mit den bisherigen Volontärinnen in Verbindung bringen, um einen möglichst effektiven Erfahrungsaustausch zu beginnen. Man kann viel über die Ziele und Erwartungen im Vorfeld berichten, viel entscheidender ist der Dialog mit denjenigen, die selbst schon die Erfahrungen in einem Volotariat gemacht haben und ihre Erfahrungen weitergeben möchten.

Nepal hat auf jeden Fall auch bei unseren bisherigen Helferinnen positive, nachhaltige Wirkung hinterlassen, sich auch über die vereinbarte Zeit hinaus mit den Menschen in Nepal und ihren Problemen auseinander zu setzen. Diese Nachhaltigkeit ist da, was langfristige Entwicklungsarbeit auszeichnet.

Nur Mut - es ist eine tolle Erfahrung für alle Beteiligten!

 
Vanessa Sauer Vanessa Sauer ist unsere Ansprechpartnerin für alle Volontäre oder diejenigen, die sich für diese Art der Unterstützung interessieren. Sie möchte die Erfahrungen aus ihrer Zeit in Nepal weitergeben und hält den Kontakt mit den bisherigen Volontärinnen, damit ein stets aktueller Informationsstand vermittelt werden kann.
 
Vanessa hat die wichtigen Themen im "A - Z für Volontäre" zusammengestellt, darin auch der Download zu ihrer Packlistenempfehlung.
 
Ihre Anfragen können unter der folgenden E-Mail Adresse an Vanessa Sauer gerichtet werden: nessi.sauer@googlemail.com