Hattie & Gelbu

Gelbu Tsheri Sherpa

„Nepal ist eine offene Bibliothek“

Gelbu Tsheri SherpaGelbu Tsheri Sherpa, geboren 1966 in dem kleinen Dorf Salung in der Solukhumbu-Region, ist ein hochqualifizierter, erfahrener Bergführer. Seit 23 Jahren begleitet er Touristen/-innen aus aller Welt auf Trekking-Touren quer durch sein Heimatland. Als ein weltoffener Individualist, der diverse Sprachen, darunter japanisch und englisch, spricht, zeichnet sich Gelbu im Vergleich mit seinen konventionelleren Landsleuten durch eine eher ungewöhnliche Haltung zu seinem Beruf aus. Er beobachtete von Beginn seiner Laufbahn an, dass seine Kollegen einen von strikter Hierarchie geprägten Umgang mit ihren Klienten/innen pflegten (viele tun es noch immer), der die Abgrenzung zwischen Menschen aus dem Westen und Menschen aus Nepal sowie Führern und Trägern noch zusätzlich förderte.

Im Laufe der Jahre kam Gelbu Sherpa zu der Überzeugung, dass Touristen eine authentischere Innensicht von Nepal erhalten könnten und sollten, wenn sie das Land bereisen. Er begann mit dem bis heute andauernden Versuch, sie in das tägliche Leben und in den Alltag von Nepal zu integrieren. Gelbu stellt auf seinen Touren Kontakt zwischen Ansässigen und Reisenden her, führt Touristen in die kulturellen Bräuche und Traditionen des Landes ein und versucht durch gemeinsame Mahlzeiten, Gespräche und geteilte Erfahrungen die traditionelle Barriere zwischen den Menschen verschiedener Kulturen bröckeln zu lassen.

Gelbus unorthodoxes Verhalten führt nicht selten zu Problemen zwischen ihm und seinen Kollegen, die er mit Geduld und einiger Anstrengung zu überwinden pflegt. Auf jeder seiner Touren zeigt sich Gelbus unkonventionelle Einstellung: Man findet sich wieder inmitten einer Lodge-Küche in angeregter Unterhaltung mit Nepalesen/-innen, über einer dampfenden Schale mit Masala-Tee oder gemeinsam mit Nomaden Nak-Milch trinkend auf 4.500 Höhenmetern. Gelbu setzt sich für nachhaltigen Tourismus in Nepal ein, indem er zum Beispiel hilft Bergführerinnen auszubilden. Er teilt seinen enormen Schatz an Informationen, Anekdoten, Erfahrungen und progressiven Einstellungen Nepal gegenüber jederzeit gerne mit interessierten Menschen. Immer in der Hoffnung, dass sie sich revanchieren, indem sie ihr Wissen weitertragen und sich vielleicht sogar dafür entscheiden ihm zu helfen in seinem Versuch, gegen die für ihn relevantesten Probleme seines Landes anzugehen: Wachstum und Wohlstand. „Nepal ist eine offene Bibliothek“ findet Gelbu. In seinen Augen können Besucher/innnen jedes der unzähligen, vorhandenen „Bücher“ aus der „Bibliothek Nepal“ ausleihen, solange es dabei hilft, ihr Bewusstsein für Nepal zu schärfen und ihr Gefühl für Verantwortlichkeit anzuregen – und sofern sie den Wunsch nach positiver Veränderung unterstützen.

Das „Sisters of Solukhumbu”-Projekt ist zu großen Teilen aus Gelbu Sherpas Wunsch geboren, die Bildungsmöglichkeiten für junge Mädchen seines Heimatdorfes, deren Eltern nicht in der Lage sind ihnen eine weiterführende Ausbildung in Kathmandu zu finanzieren, zu verbessern. Er sieht, welchen sozialen Herausforderungen nepalesische Mädchen und Frauen ausgesetzt sind und fühlt sich verpflichtet, mit Menschen zusammenzuarbeiten, die eine ähnlichen Wunsch nach positivem Wandel haben, wie er: Förderung von Veränderung und Abschaffung von altmodischen, nicht zeitgemäßen Konventionen, die die persönliche Entwicklung von Mädchen und Frauen in Nepal erschweren. Gelbu glaubt, dass es – egal in welcher Situation – immer Menschen gibt, die es schlechter haben als wir selber. Durch Zusammenarbeit, Teilen von Wissen und Fähigkeiten, können wir ihnen helfen und dabei persönliches Wachstum erfahren.

Yangji Sherpa

Yangji SherpaIch bin Yangji Sherpa aus Kathmandu, Nepal und bin Schülerin in der 12. Klasse.

Ich liebe es, neue Orte zu entdecken und mich auch sozial und freiwillig zu engagieren. Ich habe dabei geholfen, Geld für Flutopfer in Karnali zu sammeln. Auch war ich drei Monate lang als Grundschullehrerin an der Alpine Valley School freiwillig tätig.

Ich fühle mich gut, wenn ich andere zum Lächeln bringe und glücklich machen kann. Ich bin zufrieden, wenn ich für die Menschheit arbeiten kann.“

Für mich ist „Sisters of Solukhumbu“ eine Organisation, die den jungen Frauen Solukhumbus dabei hilft, ihre Ziele zu erreichen. Da ich ebenfalls in Solukhumbu geboren wurde, weiß ich um die Schwierigkeiten, die junge Frauen erleben, die aufgrund von Armut und Diskriminierung zwischen Söhnen und Töchtern nicht imstande sind, eine gute Bildung zu erhalten. Infolgedessen sind sie gezwungen, jung zu heiraten und sich um ihre Familien zu kümmern. Bildung entspricht Ermächtigung. Ungebildete Menschen sehen sich vielen Problemen gegenüber.

Also schenkt „Sisters of Solukhumbu“ einigen Sherpa-Mädchen aus Salung das Licht von Bildung, damit sie diese Probleme überwinden und etwas im Leben erreichen können. Als ich mich mit einigen Schwestern in Salung unterhielt, musste ich mich sehr glücklich schätzen, da ihre Leben sehr schwer waren. Von daher möchte ich mich für „Sisters of Solukhumbu“ engagieren, weil diese Organisation zugunsten der Menschheit arbeitet.

Hattie Spence

„Wir sollten nicht annehmen, dass ein kleiner Fehltritt keinen Schaden anrichten kann. Denn sogar ein winziger Funke kann einen gigantischen Heuhaufen entzünden. Ähnlich sollte auch der Wert der kleinsten guten Tat niemals unterbewertet werden. Denn sogar winzige Schneeflocken, von denen eine auf die andere fällt, können den größten Berg in strahlendem Weiß bedecken.“ Aphorismus eines buddhistischen Sherpas

Hattie SpenceHattie Spence wurde 1979 in Brighton, England, geboren. Die Linguistin, Übersetzerin und angehenden Krankenpflegerin hat die Leidenschaft für die Berge von ihrem Vater geerbt. Unzählige Stunden saugte sie Berg(-steiger)-Literatur in sich auf, viele Sommer lang verbrachte sie als Kellnerin, Wanderführerin und Touristin in Österreich, Bayern und in der Schweiz. Im Sommer 2011 erfüllte sie sich einen lang gehegten Wunsch: Sie bereiste auf einer Trekking-Tour zum Everest-Basislager den Himalaya, um den Everest (Chomolungma) mit eigenen Augen sehen zu können. Auf dieser Reise erhielt Hattie eine erste Ahnung von der atemberaubenden Schönheit Nepals, der leider enorme Armut und Not gegenübersteht.

Wie so viele vor ihr, verließ sie das Land in einem aufgewühlten Zustand. Die politischen und sozialen Ungerechtigkeiten, die der Bevölkerung wesentliche Grundrechte, wie etwa akademische Bildung, Gesundheitsaufklärung und Zugang zu medizinischer Versorgung vorenthalten, ließen sie nicht los. Zurück in ihrer Wahlheimat Berlin beschloss sie einen Weg zu finden, den offenen, freundlichen Menschen aus Nepal, die ihr so ans Herz gewachsen waren, etwas zurückzugeben.

Eine Möglichkeit dazu ergab sich erst zwei Jahre später auf Hattie's nächster Reise nach Nepal. Bereits davor unterstützte sie ein nepalesisches Mädchen bei der Finanzierung ihrer Ausbildung über die Nepal Kinderhilfe e.V.

Hattie's Faszination für das Land und ihre Bindung zu den Sherpas und deren Kultur wuchs mehr und mehr an. Damit auch ihr Antrieb ein unabhängiges Projekt ins Leben zu rufen, das junge Sherpa-Mädchen dabei unterstützen möchte, Zugang zu einer umfassenden Schulbildung zu erhalten. Da sie selber eine privilegierte Schul- und Universitätsausbildung durchlaufen hat, ist sich Hattie Spence darüber bewusst, wie wichtig Bildung für eine unabhängige Zukunft ist. Vor allem für Mädchen in einem Land wie Nepal. Das Aufeinandertreffen mit Gelbu Sherpa auf dem Annapurna-Rundweg eröffnete Hattie die Möglichkeit, ihrem Wunsch zu helfen Kontur zu geben: gemeinschaftlich wurde die Idee für das Projekt „Sisters of Solukhumbu“ geboren.

Zusammen mit Gelbu begann Hattie nach Sponsoren zu suchen, um zehn Mädchen aus dem Dorf Salung dabei zu unterstützen ihre Ausbildung in Kathmandu weiterzuführen. Als eine von Gleichheit überzeugte Person, die sich darum bemüht Hierarchien und Unterschiedlichkeiten zu vermeiden, wann immer sie zu Zerstörung statt zu Solidarität führen, betrachtet Hattie Spence das Projekt als ein sehr persönliches und aufregendes Unterfangen. Sie ist davon überzeugt, dass es ihr zu eigenem Wachstum verhelfen kann, dass sich unzählige Möglichkeiten ergeben werden von anderen zu lernen und mit anderen zu arbeiten.

Hattie hofft, dass das Hilfsprojekt „Sisters of Solukhumbu“ die Chance eröffnen wird, Mädchen aus Nepal eine positive Unterstützung auf ihrem Weg in eine unabhängige Zukunft zu bieten.

Das Hilfsprojekt „Sisters of Solukhumbu” wurde 2013 ins Leben gerufen. Die Idee dazu entwickelte sich in einer Reihe von Gesprächen, die während einer Trekking-Tour auf dem Annapurna-Rundweg stattfanden. Ich habe auf mehreren Nepal-Reisen als Frau und als Touristin aus dem Westen erlebt, wie wichtig langfristige Unterstützungsprojekte zu nachhaltigem Tourismus und zur allgemeinen Förderung dieses bezaubernden Landes mit seiner dynamischen, großzügigen und warmherzigen Bevölkerung sind. Die nachhaltigste Investition in die Zukunft dieser Gesellschaft ist sicherlich die Ermöglichung einer qualifizierten schulischen Ausbildung. Bildung ist in Nepal für viele Menschen, gerade diejenigen aus dem ländlichen Raum, zu teuer und schlichtweg nicht erreichbar. Zumal die allgemein steigenden Lebenskosten das magere Budget vieler Familien, die in abseits liegenden Gegenden wohnen, bei Weitem übersteigen.

Eine weitere Ressource für eine nachhaltige Entwicklungshilfe in Nepal liegt in den jungen, willensstarken Frauen des Landes, die gerade beginnen ihre Möglichkeiten und ihre Stimme zu entdecken. Frauen in Nepal werden traditionell ein niedriger Status in der Gesellschaft zugeschrieben. Sie müssen hart kämpfen, um sich aus dem Joch einer paternalistischen Tradition zu befreien. Wie in der 12. Ausgabe des Rough Guides ernüchternd festgehalten: “Frauen aus dem ländlichen Raum werden zum Teil noch immer als Hab und Gut ihres Ehemannes oder Vaters betrachtet. Sie […] stehen vor der Dämmerung auf um das Haus zu reinigen, die härteste Feldarbeit zu erledigen und die Mahlzeiten zu bereiten. Frauen warten, bis die Männer ihr Mahl beendet haben, bevor sie selber etwas zu sich nehmen“ (S. 417).

Die arrangierte Ehe ist nach wie vor geläufig, genauso wie häusliche Gewalt. Auch beginnt sich eine illegale Sex-Industrie zu entwickeln, die jährlich 10.000 bis 15.000 nepalesische Mädchen und Frauen – etwa 20% davon sind unter 16 Jahre alt – nach Indien verschickt. „Für arme nepalesische Familien bedeuten Töchter eine finanzielle Belastung; wenn ein Zuhälter tausende von Rupien für ein gerade geschlechtsreifes Mädchen bietet, nehmen viele das Angebot an“ (ebd. S. 418). Die logische Folge dieser skrupellosen Machenschaft sind explodierende HIV-Infektionsraten, Stigmatisierungen, Ausgrenzungen, Ächtungen und eine Generation von emotional geschädigten, mangelhaft ausgebildeten jungen Frauen mit äußerst begrenzten sozialen und kulturellen Möglichkeiten. Es liegt auf der Hand, dass die Verbesserung der schulischen Ausbildung von Frauen mit niedrigem Status ihnen das Potential für mehr Unabhängigkeit und Macht verleihen könnte und einen möglichen Lösungsansatz aus dem Dilemma darstellt. Sensibilisierung in den Bereichen Alphabetisierung, Familienplanung und Selbstermächtigung ist dabei die höchste Priorität.

Das Hilfsprojekt „Sisters of Solukhumbu“ strebt auf sehr konkrete Art und Weise die Förderung einer positiven Veränderung in den oben genannten Bereichen an. Mit Blick auf das kleine, sich in 2.960 Höhenmetern befindende Bergdorf Salung, gelegen zwischen Junbesi und Taksindu in der Solukhumbu-Region (Everest-Region), haben wir die Absicht, Schulstipendien für junge, dort lebende Sherpa-Mädchen im Alter ab 15 Jahren anzubieten, die ihre Ausbildung auf einer weiterführenden Schule beenden bzw. weitere Ausbildungsmöglichkeiten wahrnehmen möchten.

Die Qualität der Ausbildung im ländlichen Raum ist nicht zu vergleichen mit den Standards, die in Kathmandu angeboten und erwartet werden. Chronisch unterfinanziert haben die staatlichen Schulen in ländlichen Gebieten mit schlechtem Management, unterbezahltem, schlecht ausgebildetem, manchmal unqualifiziertem Lehrpersonal, nicht angemessene Ausstattung, unhygienischen Toilettenräumen und überfüllten Klassen zu kämpfen. Der aktuell einzige Weg, einen akzeptablen Ausbildungsstandard zu gewährleisten, ist der Umzug nach Kathmandu. Angesichts der wachsenden Landflucht ist auch das problematisch. Es ist ein Teufelskreis, aus dem es gegenwärtig kein Entrinnen zu geben scheint.

Gemäß dem Sprichwort „Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, muss der Berg eben zum Propheten kommen“, wird „Sisters of Solukhumbu“ den Mädchen den Umzug nach Kathmandu, die Unterkunft, Schulgebühren, Schuluniformen und notwendige Utensilien finanzieren und eine Betreuung organisieren. Außerdem möchten wir sicherstellen, dass die Bindung der Mädchen an ihr Heimatdorf durch Besuche und Gespräche mit ihren Familien weiterhin bestehen bleiben kann. Sie werden eine umfassendere Ausbildung erhalten, ihre Fremdsprachenkenntnisse vertiefen und nicht zuletzt fähig sein, ihren Horizont zu erweitern und darauf aufbauend fundierte Entscheidungen über ihre zukünftigen Wege zu treffen. Vielleicht werden sie nach Salung zurückkehren und dort glücklich leben. Vielleicht studieren sie weiter. Vielleicht heiraten sie und lassen sich in Kathmandu oder irgendwo anders nieder. Vielleicht wandern sie aus. Egal welche Wahl sie treffen, es wird – hoffentlich – ihre eigene sein!

Es ist wichtig zu betonen, dass wir mit der Gründung dieses Projektes nicht vorhaben, nepalesischer Kultur und Tradition westliches Denken und westliche Standards aufzudrängen. Ebensowenig streben wir eine Änderung der Bedingungen auf gebieterische, respektlose Art und Weise an. Jedes Land, einschließlich aller westlichen Staaten, entwickelt sich seinem eigenen Tempo entsprechend und hat ganz spezifische Aufgaben zu erfüllen. Wir möchten eine kulturelle Änderung bewirken, die auf dem Ideal der Gleichheit basiert und streben eine gleichberechtigte Zusammenarbeit mit nepalesischen Menschen an. Wir glauben fest daran, dass wir voneinander lernen und einander lehren können. Dieser Ansatz ist bereits in der Wahl unserer Projektleiter/-in umgesetzt: ein Nepalese und eine Britin.

Um unsere Ziele zu realisieren benötigen wir engagierte Menschen, die gewillt sind die Förderung unserer „Sisters“ aus Salung finanziell zu unterstützen. Bestenfalls über deren gesamte Ausbildungszeit hinweg. Eine finanzielle Zusicherung, die die Lebenskosten in Kathmandu sowie Schulgebühren und –ausstattung umfasst, bietet zum Einen den Kindern die Stabilität und Motivation, die sie benötigen, um ihre Ausbildung abzuschließen und zum Anderen dem Projekt „Sisters of Solukhumbu“ eine stabile Basis für zukünftige Entwicklung.

Wir wünschen uns Sponsoren/-innen, die den persönlichen Kontakt zu den Mädchen per Brief und irgendwann auch E-Mail aufbauen und so an deren Prozesse, Erfolge, Herausforderungen in der Ausbildung und am tagtäglichen Leben teilhaben möchten.

Wir beabsichtigen durch und in dem Prozess eine Möglichkeit für einen kulturübergreifenden Austausch zu schaffen, von dem Sie als SponsorIn genauso wie die Mädchen profitieren werden. Da das Projekt auf rein ehrenamtlicher Basis aufgebaut ist, versteht es sich von selbst, dass die gesamten Spenden verwendet werden, um unsere „Sisters“ zu unterstützen.

Eine einmalige Spende von 360€ bzw. 30€ im Monat über ein Jahr hinweg deckt ein ganzes Jahr an Schulgebühren und –ausstattung für ein Mädchen ab. Weitere 360 € decken die Lebenskosten in Kathmandu, die Betreuung und die Unterstützung durch ausgewählte Personen und anfallende Nebenkosten.

Zwei Spenden à 360 € können also einem Mädchen ein ganzes Jahr lang die kompletten Kosten für Ausbildung und Leben sichern. Ganz egal aber wie viel Sie spenden wollen oder können, jede Spende ist uns herzlich willkommen und wird dankbar angenommen.

Da die Nepal Kinderhilfe e.V. als gemeinnützig anerkannte Organisation arbeitet, kann jegliche finanzielle Unterstützung selbstverständlich mit einer Spendenquittung bestätigt (das gilt nur für deutsche Staatsbürger/-innen).

Wir schätzen uns sehr glücklich, von der Nepal Kinderhilfe e.V. unterstützt zu werden.

Gemeinsam sind wir der Überzeugung, dass die Bündelung von Ressourcen der effektivste Weg ist, um etwas zu erreichen.

Die Nepal Kinderhilfe e.V. fördert die Etablierung neuer Projekte. Sie bietet uns die Plattform, das Projekt „Sisters of Solukhumbu“ zu veröffentlichen und bindet uns in die Organisation ein.

Salung, Region Solukhumbu, Nepal

Salung

2.960 Meter über dem Meeresspiegel gelegen, schmiegt sich das kleine Dorf Salung dicht an den Berghang, vom ungeheuerlichen Ausmaß der umliegenden Himalaya-Giganten beinahe gänzlich verdeckt.

Bewohnt von lediglich sieben bis acht Familien der Sherpa-Ethnizitäten Pinasa, Salaka, Khambache und Goparma, lebt der übrige Teil der hundertköpfigen Bevölkerung in den entlegenen Weilern Tongnasa, Meragangdok, Chhatung und Gonbo, wovon manche eine Stunde Fußmarsch entfernt liegen. Salung ist eine gewöhnliche Zwischenstation für diejenigen, die sich auf der Wanderroute zwischen Jiri und Lukla erproben. Die Bewohner des Dorfes leben von Trekking, Trägertätigkeiten, Viehzucht und Ackerbau; eine Tatsache, die wenig überrascht.

Einige Jungen arbeiten in den Sägewerken und wieder andere fällen die zu Neige gehenden Baumbestände Nepals, um diese als Brennholz zu verkaufen; eine kräftezehrende Arbeit, die nur von den jungen, starken Männer bewältigt werden kann. Leider führt diese körperlich anstrengende Aktivität in Kombination mit geringer intellektueller Stimulation dazu, dass viele dieser verhältnismäßig wohlhabenden Arbeiter von Alkohol abhängig werden.

Obwohl Salung über einen kleinen Kindergarten verfügt, sind Kinder im Schulalter gezwungen, zur nächst gelegenen Schule in Junbesi zu laufen, was ein Tagespensum von vier Stunden Fußweg bedeutet. Verständlicherweise verbleibt unter der Woche die Mehrheit der Mädchen in dieser größeren Ortschaft und kehrt erst zum Wochenende nach Salung zurück.

In Junbesi müssen sich die Kinder größtenteils selbst versorgen: Sie kaufen im örtlichen Markt Lebensmittel ein, kochen diese anschließend und müssen zudem diszipliniert genug sein, um ihre Hausaufgaben eigenständig zu erledigen. Jedoch ist die Schule lediglich auf Schüler/-innnen bis zur 10. Klasse ausgerichtet, was zur Folge hat, dass diejenigen, die sich ab ihrem 15. Lebensjahr weiter bilden möchten in die Hauptstadt Kathmandu ziehen müssen, um ihre Ausbildung dort fortzusetzen. Das ist für Familien eine unrealistische und unerschwingliche Option. Genau dieses finanzielle Dilemma möchte das Hilfsprojekt „Sisters of Solukhumbu“ in Angriff nehmen.

Salung

Salung

Mädchen, die unsere Unterstützung benötigen

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Patenschaft ist bereits vermittelt für: <b>Chhiring Doma Sherpa</b> Eine Teilpatenschaft ist bereits vermittelt für: <b>Dolkar Sherpa</b> Patenschaft ist bereits vermittelt für: <b>Doma Kinji Sherpa</b> Patenschaft ist bereits vermittelt für: <b>Lhakpa Doma Sherpa</b> Patenschaft ist bereits vermittelt für: <b>Ngima Lhamu Sherpa</b>
Patenschaft ist bereits vermittelt für: <b>Lhakpa Yangchen Sherpa</b> Patenschaft ist bereits vermittelt für: <b>Pasang Phuti Sherpa</b> Eine Teilpatenschaft ist bereits vermittelt für: <b>Dolma Sherpa</b> Eine Patenschaft wird gesucht für: <b>Lhakpa Dikee Sherpa</b> Patenschaft ist bereits vermittelt für: <b>Tshering Dolma Sherpa</b>

Wir bieten Ihnen zwei Möglichkeiten an, für „Sisters of Solukhumbu“ zu spenden:

1. Ihre Überweisung an:

Bankname : Volksbank Viersen eG
Konto : 20 12 15 10 15
BLZ : 314 602 90
IBAN : DE18314602902012151015
SWIFT / BIC : GENODED1VSN
Kennwort : Sisters of Solukhumbu
 
Wichtig : Denken Sie daran Ihre Adresse anzugeben, falls Sie eine Zuwendungsbescheinigung benötigen.

2. Sicher und einfach über unser Spendenportal: